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Barrierefreie Websites · Warum barrierefrei?

KEINE MOGELPACKUNG (Artikel T3N-Magazin)

TYPO3 hat seine Tauglichkeit für die Umsetzung von barrierefreien Webprojekten in vielen Fällen bewiesen. So auch beim BIENE-Award im Dezember 2006 – mit dem von der Wien/Hamburger Agentur Pixel-Melange umgesetzten Projekt „Chronologie des Holocaust“ (www.holocaust-chronologie.de), das diesmal als einzige TYPO3-basierte Website mit einer der begehrten Bienen ausgezeichnet wurde.

Der Artikel wurde von Eileen Heerdegen und Jürgen Bartl verfasst und ist im T3N Magazin Nr. 8 erschienen.

KEINE MOGELPACKUNG (T3N-MAGAZIN Nr. 8)

„Echte“ Barrierefreiheit ist akribische Kleinstarbeit, die mit kon­zeptionellen Überlegungen beginnt und später in umfangreicher Schulung und konsequenter Arbeit des Redakteurs ihre Fortsetzung findet. Für die technische Umsetzung ist fundiertes Wissen über Rahmenbedingungen und moderne Webtechnik erforderlich. Accessibility wird nicht out-of-the-box geliefert, auch wenn TYPO3 seit Version 4.0 mit erheblichen Erleichterungen gegenüber seinen Vorgängern aufwartet.

DESIGN GRUNDKONZEPT

Gerade außergewöhnliches Design ist manchmal schwer mit den Grundsätzen barrierefreier Webgestaltung vereinbar. Oft ist das Ergebnis ein „labiles“ Grundgerüst, das nur mit einer Vielzahl von Browserhacks browserübergreifend konsistent dargestellt wird. Schon das Grundkonzept sollte daher in enger Zusammenarbeit zwischen Designer und Entwickler erarbeitet werden.

Die grafische Gestaltung der ursprünglich als Nur-Text-Version in Buchform gedachten Chronologie geriet zur Herausforderung. Das Thema eignet sich naturgemäß nicht für auflockernde Ge­stal­tungselemente im üblichen Sinne. Andererseits benötigen Text und Fakten aber ohnehin keine Visualisierung, das Grauen spricht für sich. Daher sind diese Elemente sparsamst verwendet worden. Stacheldraht als Symbol der Barbarei, dazu der jüdische Grabstein auf der Startseite als Mahnmal und Ehre für die Opfer. Auch fast ein Grabstein: Die Begrenzung des Contents zur rechten Seite mit Auszügen aus dem Tagebuch der Anne Frank.

LIQUID DESIGN ODER FIXED PIXEL?

Für die Chronologie wurde ein „Liquid Design“ entwickelt, des­sen Umsetzung eine Menge „Querdenken“ erforderte: Auch beim Verändern des Browserfensters sollten die Grafikelemente zueinander stabil bleiben – die äußeren Spalten und deren eingebettete Grafiken mussten sich also „nach außen“ schieben. Wie so oft musste dafür der Internet Explorer „gezähmt“ werden, was markupfreies Clearing und diverse Float-Bugs betrifft. Auch die neueste Version 7 arbeitet bei komplexen Float-Layouts alles andere als vorbildlich.

Auch bei barrierefreien Umsetzungen haben sich in letzter Zeit feste Layout-Breiten etabliert, wenn auch mit relativen Breitenangaben. So betrifft eine Vergrößerung aber nicht nur die Schrift sondern das gesamte Layout – lästiges Querscrollen ist die Folge. Echtes Liquid Design passt sich hingegen der jeweiligen Bildschirmbreite an. Das sichert ein bedienbares und übersichtliches Layout für unterschiedlichste Auflösungen – vom nur 640 Pixel breiten PDA-Display bis zu den mittlerweile verbreiteten 1600 Pixel-Auflösungen und darüber.

Um die Zeilenbreite lesbar zu halten, wurden die Containerbreiten der Chronologie-Elemente vollständig relativ zur Bildschirmbreite angelegt – das CSS-Layout passt somit auch bei einer Fensterbreite von nur 610 Pixel ins Display.

RELATIVE GRÖSSENANGABEN

Da der IE als meistgenutzter Browser keine in Pixel defi­nier­ten Schriftgrößen skaliert, sind relative Angaben für Typo-Größe, Zeilenhöhe und andere schriftgrößenabhängige Attribute eine Selbstverständlichkeit. Das klingt banal, birgt aber einige Stolpersteine. So sind umfangreiche Tests und anschließende CSS-Korrekturen dringend angeraten, denn auch bei kleineren Auflösungen muss schließlich die Schrift vergrößert werden können, ohne dass Texte überlappen, Navigationsbegriffe abgeschnitten werden oder die Website im schlimmsten Fall unbenutzbar wird.

FARBEN UND KONTRASTE

Farbfehlsichtigkeiten müssen im Design berücksichtigt wer­den. Vorder- und Hintergrundfarbe inhaltsvermittelnder Grafiken und Texte müssen entsprechenden Kontrast aufweisen oder vom Benutzer individuell festgelegt werden können. Vor allem bei grafischen Bedienelementen und informativen Grafiken kann dies leicht zur Barriere werden. Farbwertanalysen sind unerlässlich, verschiedene Online-Tools leisten dabei eine große Hilfe.

ALTERNATIVE DARSTELLUNGSFORMEN

Das Anbieten alternativer Darstellungsformen eines Webangebots ist laut WCAG- oder BITV-Richtlinien nicht zwingend erforderlich. In der Regel reichen jedoch die Kenntnisse des betroffenen Anwenders nicht aus, die Stylesheets seinen Bedürfnissen entsprechend individuell anzupassen. Deshalb tragen Darstellungsoptionen innerhalb der Anwendung grundsätzlich zu einer Verbesserung der Accessibility bei, auch wenn einige Browser diese Features bereits integriert haben.

Bei der Chronologie erlaubt eine permanent sichtbare, zentral angeordnete Accessibility-Navigation die problemlose Schriftgrößeneinstellung und die Auswahl von Kontrasten oder einer Druckansicht.

Barrierefrei-Navigation zur Anpassung von Schriftgröße und Darstellung

Wie in allen anderen Navigationen des Projekts ist auch hier der aktive Status nicht allein durch die grafische Formatierung der Links erkennbar. Ohne CSS-Formatierung wird die Accessibility-Navigation folgendermaßen ausgegeben:

HTML-Ausgabe der Barrierefrei-Navigation

Für die technische Implementierung der Accessibility-Navigation wurde eine Lösung gefunden, die sich grundlegend von den üblichen auf JavaScript basierten Styleswitchern unterscheidet: Ein dynamisch in TYPO3 generiertes Stylesheet steuert dabei die CSS-Definitionen der Größenangaben und die Anzeige der Hintergrundbilder und Farben.

AUCH OHNE FARBEN NUTZBAR

Lt. WAI-Richtlinie 2 bzw. BITV-Anforderung 2 [7] müssen Webangebote auch ohne Farben nutzbar sein. Somit ist eine eindeutige Kennzeichnung von aktiven Menüpunkten und ihrer Position in der Dokumenthierarchie erforderlich.

Die Kennzeichnung der aktiven Menüpunkte der Chronologie erfolgt durch Rahmen (border) und Kästen um bzw. neben den Menü­punkten. Alle Layoutgrafiken wurden als Hintergrundbilder eingesetzt, um bei abgeschalteten Farben maximalen Kontrast und eine Reduktion auf die wesentlichen Bedienelemente zu erreichen.

TEXTALTERNATIVEN BEREITSTELLEN

Für alle inhaltsvermittelnden Grafiken und Bilder müssen Alternativtexte (alt-Attribut) bereitgestellt werden.

Jede Navigationsleiste der Chronologie wurde mit einer Überschrift versehen, das Logo wurde auch als Text bereitgestellt. Jede dieser alternativen Beschriftungen wird im CSS-Layout ausgeblendet und nur bei deaktivierten Stylesheets angezeigt bzw. von Screenreadern vorgelesen. Dazu dient eine CSS-Klasse mit dem Namen „.inv“, die diese Elemente im sichtbaren Layout ausblendet.

TASTATURBEDIENUNG

Um die Navigation auch ohne Maus bedienen zu können, muss unbedingt die CSS-Pseudoklasse a:focus definiert werden, damit beim Anspringen der einzelnen Links per Tastatur der aktive bzw. hervorgehobene Menüpunkt eindeutig erkennbar ist.

Ein zusätzliches Feature sind Sprungmarken am Beginn jedes Dokuments, die ein Überspringen der einzelnen Navigationen per Tastatur ermöglichen. Mit CSS unsichtbar gesetzte Sprungmarken weisen hier einen entscheidenden Nachteil auf: einige Browser sind nicht in der Lage, diese beim Anspringen mit der Tastatur per a:focus wieder sichtbar zu setzen. Es ist daher sinnvoll, ständig sichtbare Sprunglinks anzubieten, denn wenn jemand die Website per Tastatur bedient, bedeutet dies nicht zwingend, dass er auch einen Screenreader benutzt!

Bei der Chronologie wurden diese Sprunglinks deshalb nicht mit der Klasse „inv“ unsichtbar gestellt, statt dessen wurden Vorder- und Hintergrundfarbe auf weiß gesetzt. Somit ist ein Einblenden und Anspringen dieser Links auch bei vollständig geladenem Design möglich. Wichtig: In bestimmten Rubriken nicht vorhandene Navigationen dürfen keinen Sprunglink erzeugen – es werden immer nur Sprunglinks für Navigationen ausgegeben, die auch angezeigt werden.

ACCESSKEYS UND NAVIGATIONSNUMERIERUNG

An der Sinnhaftigkeit von Accesskeys und hierarchischer Nume­rierung der Navigationsleisten scheiden sich die Geister.

Access­keys werden oft durch in den Browsern vordefinierte Kurzbefehle überlagert. Außerdem ist zu bezweifeln, dass Be­nutzer sich vor dem Besuch einer Website mit einer Reihe von Kurzbefehlen auseinandersetzen möchten. Sinn können Accesskeys machen, wenn in oft genutzten Webapplikationen ständig wiederkehrende Aktionen dadurch beschleunigt aufgerufen wer­den können.

Die Numerierung der Navigation per <dfn>-Tags wird häufig für verschachtelte Navigationsleisten eingesetzt und erleichtert die Orientierung in der Dokumenthierarchie. Werden jedoch mehrere Navigationen angeboten, kann diese Definition kontraproduktiv sein, zumal verschachtelte Navigationsleisten nicht immer als die übersichtlichste Darstellungsform angesehen werden.

Unbestritten ist eine logisch navollziehbare Tabulator-Reihenfolge für Tastatur-Benutzer äußerst wichtig. Wird die Navigation allerdings bereits im Quelltext logisch und linear aufgebaut, erübrigt sich das Festlegen der Tabulator-Reihenfolge.

Auf den Einsatz von Accesskeys wurde im Beispiel-Projekt bewusst verzichtet. Stattdessen wurde im Quellcode eine optimal linearisierte logische und nachvollziehbare Reihenfolge der Links zum Anspringen mit der Tastatur festgelegt und eine Meta-Navigation bereitgestellt. Über im Seitenheader vorhandene <link>-Tags können Browser, die diese Auszeichnung unterstützen, auf wichtige Seiten der Website sofort zugreifen. Seiten, die per <link>-Tag angesprochen werden können, sind Startseite, Glossar, Suchfunktion, Sitemap, Impressum, Kontakt sowie die Blättern-Funktionen der Chronologie-Vollversion.

Die Navigation für die gesamte Site wurde auf mehrere Navigationsleisten aufgeteilt. Die aktiven Rubriken und Seiten werden nicht verlinkt und mit jeweils einer entsprechenden Kennzeichnung („Aktive Rubrik“, „Aktueller Zeitraum“, „Aktuelle Position“ etc.) versehen. Die üblichen Links in der Fußzeile wurden auf den Seiten der Chronologie-Vollversion um Blättern-Links erweitert, die ein seitenweises Weiter- und Zurückblättern der Chronologie ermöglichen. Hier wurden die mit „nächster Mo­nat“ oder „weiterblättern“ bezeichneten Links zusätzlich mit dem eindeutigen Datum, auf das verlinkt wird, per title-Tag gekennzeichnet.

VERBESSERUNGEN IN TYPO3 VERSION 4

In TYPO3-Version4 und einigen grundlegenden Extensions ist mittlerweile vieles vorbereitet, um barrierefreie Websites einfacher erstellen zu können. Die Extension css_styled_content ist inzwischen ausgereift und tabellenlose Layouts sind auch mit dem „Text mit Bild“-Inhaltsmodul möglich. Tabellenauszeichnungen wurden um Accessibility-Features erweitert, Sitemaps sind korrekt über Listen ausgezeichnet, für Bilder und Grafiken können die alt- und title-Attribute gefüllt werden und eine valide HTML-Ausgabe ist problemlos möglich.

BEDIENBARKEIT OHNE JAVASCRIPT - LÖSUNGEN UND GRENZEN

Scripts und Applets sind für assistive Technologien zugänglich zu gestalten. Laut WAI-Richtlinie 6 müssen Seiten auch funktio­nieren, wenn z. B. JavaScript im Browser deaktiviert ist. Die oft implementierten Styleswitcher auf JavaScript-Basis sind demnach ein Grenzfall, ebenso ist die Erweiterung indexed_search nur eingeschränkt zugänglich, da die Blättern-Funktion durch die Ergebnis-Seiten derzeit per JavaScript realisiert ist. Ein alternativer Zu­gang zu „allen“ Ergebnisseiten muss daher berücksichtigt werden.

Um die mächtige indexed_search nutzen zu können, wurde im Projekt eine zugängliche Lösung realisiert. Das Array für die Einschränkung der Ergebnisseiten wurde erweitert, um alternativ „Alle“ Ergebnisse ausgeben zu können. Außerdem musste das Suchformular angepasst werden, da die Ausgabe standardmäßig noch nicht XHTML Strict-konform ist.

REDAKTION

Barrierefreies Internet endet weder bei der Implementierung eines CMS noch mit valider HTML-Ausgabe. Zitate müssen in HTML mit <blockquote> oder <q> Tags, Sprachwechsel mit <span lang=““>, Quellenangaben mit <cite> ausgezeichnet werden, und eine valide Ausgabe jeder eingepflegten Seite ist zu gewährleisten. Die Vergabe von Alternativtexten zu Bildern ist eine Selbstverständlichkeit, Tabellen müssen augezeichnet und Linkziele treffend und zuverlässig angegeben werden.

Nicht zuletzt ist auf eine klare, für die Zielgruppe verständliche Sprache und auf einen einheitlichen Präsentationsstil Wert zu legen.

Die Redaktion muss daher entsprechend geschult werden, die Auszeichnungen müssen über den Rich Text Editor so einfach und unkompliziert wie möglich sein.

Die Chronologie besteht aus tausenden Einzeltexten und einer Vielzahl von Zitaten, Quellenangaben, Abkürzungen und Akronymen. Das gesamte Backend und der Rich Text Editor wurden daher entsprechend „abgespeckt“, um Fehlerquellen zu ver­mei­den. Benutzerdefinierte Funktionen zur Kennzeichnung von Zitaten und Quellennachweisen wurden den Redakteuren zur Verfügung gestellt. Die Extension „Page Validator“ (sf_validator) unterstützt die Redaktion bei der Einhaltung der Validität. Die Extension „Accessibility Glossary“ (a21glossary) wurde für das Glossar sowie für die Kennzeichnung von Akronymen, Abkürzungen und fremdsprachigen Begriffen eingesetzt.

Für das inhaltliche Verständnis wird neben der Vollversion eine Übersicht in zwei unterschiedlich gekürzten Fassungen zur schnellen Orientierung oder als erster Einstieg angeboten. Der Bereich „Artikel“ wurde mit Teasertexten versehen und die Verlinkung der „Zum Artikel“-Links eindeutig gekennzeichnet. Zum Teil in den Fließtexten verlinkte Glossarbegriffe und eine vollständige Sitemap tragen inhaltlich zum Abbau von Barrieren bei.

TEST UND QUALITÄTSSICHERUNG

Einen wesentlichen Zeit- und Kostenfaktor bei barrierefreien Projekten stellen Tests und die Qualitätssicherung zur Einhaltung der BITV/WAI-Richtlinien dar. Erfahrung und Kenntnisse der Richtlinien seitens der umsetzenden Agentur sind dabei unabdingbar, es gibt jedoch einige Tools, die beim Auffinden von Barrieren behilflich sein können:

„Total Validator“ [2]: Das Online-Tool prüft nicht nur auf verschiedene Doctypes und die Accessibility-Stufen A, AA, AAA und Section 508 sondern ist auch in der Lage, Screenshots in einer Vielzahl von Browsern und Auflösungen anzufertigen.

„Site Valet“ [3]: Die Stärke dieses Tools sind konkrete Hinweise direkt in den Quelltexten.

„Truwex Online 2.0 beta“ [4]: Umfangreiche Reports zu allen wichtigen Richtlinien, aber vor allem eine grafische Ausgabe der Website mit Angabe von problematischen Farbdefinitionen und anderen Interface-relevanten Accessibility-Hürden.

„Colorblind Web Page Filter“ [5]: Das Tool zeigt die eingegebene URL in verschiedenen Farbschemata, die Farb-Fehlsichtigkeiten simuliert. Dadurch werden problematische Farbkombinationen abgekoppelt von reinen Helligkeits- und Kontrastprüfungen erkannt.

Mit dem „Color Contrast Analyser“ [6] können schließlich Helligkeit und Farbkontrast überprüft werden – je nach Richtlinie sind dafür Mindeststandards definiert.

Neben diesen Online-Tools leisten die in Opera integrierten Funktionen des „Benutzermodus“ sowie die Developer Toolbar Extension in Firefox [1] wichtige Dienste. So kann beispielsweise mit „Disable Page Colors“ in der Firefox Developer Toolbar überprüft werden, ob Informationen lediglich über die Farbe vermittelt werden, oder direkt Validitätstests für HTML, CSS und WAI oder der US-Amerikanischen Section 508 vorgenommen werden.

Daneben stellen die obligatorischen Browsertests auf verschiedenen Plattformen (Windows, Apple, Linux) einen wichtigen Bestandteil des Qualitätsprozesses dar.

Durch die Verbesserungen ab TYPO3 4.0 können bereits viele grundlegende Barrieren einfach vermieden werden. Gute barrierefreie Internetseiten leisten jedoch noch wesentlich mehr – ein valides CSS-Layout stellt dabei bestenfalls die Grundlage für eine hohe Accessibility dar. Der gesamte Prozess von der Design-Idee bis zur Einpflege des Contents muss einem umfassenden Qualitätsprozess unterzogen werden, denn nur durch das entsprechende Know-How kann die „Mogelpackung Barrierefreiheit“ verhindert werden.

Die „Chronologie des Holocaust“ ist eine Arbeit des Historikers und Journalisten Knut Mellenthin. Das Projekt ist in Art und Umfang einzigartig; weder in gedruckter Form noch im Internet exisitiert Vergleichbares. Die Website bietet ein umfangreiches Datengerüst und sehr viel Quellenmaterial, aus dem die Zusammenhänge und die Denkweise der Hauptverantwortlichen für den Völkermord an den Juden deutlich werden.

Links und Literatur

[1] Firefox Developer Toolbar: https://addons.mozilla.org/firefox/60/

[2] Total Validator: http://www.totalvalidator.com/

[3] Site Valet: http://valet.webthing.com/

[4] Truwex: http://checkwebsite.erigami.com/accessibility.html

[5] Colorblind Web Page Filter: http://colorfilter.wickline.org/

[6] Color Contrast Analyser: http://juicystudio.com/services/colourcontrast.php

[7] Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung: http://www.wob11.de/bitv.html

DER AUTOR

Jürgen Bartl ist selbständiger Webdesigner und Webentwickler aus Wien und betreibt zusammen mit Eileen Heerdegen die Agentur Pixel-Melange (www.pixel-melange.com). Projekte, die ein leistungsfähiges CMS erfordern, werden ausschließlich auf Basis von TYPO3 umgesetzt.

DIE AUTORIN

Eileen Heerdegen ist Designerin und Journalistin in Hamburg und Wien mit mittlerweile jahrzehntelanger Erfahrung im Kommunikationsdesign. Ihr Markenzeichen sind stimmige Konzepte jenseits der ausgetretenen Wege.